Blog / Eine kurze Geschichte des Pagodenzeltes von der Antike bis heute

Eine kurze Geschichte des Pagodenzeltes von der Antike bis heute

Welche Geschichte steckt hinter den heute in unseren Gärten üblichen Pagodenzelten? Entdecken Sie, wie sich deren Design von Anbeginn menschlicher Existenz bis heute entwickelt hat!

2018 ist ein bedeutendes Jahr in der Geschichte dieser Urform, die seit den frühesten Anfängen an der Seite des Menschen steht: das Pagodenzelt.

 

Von der Holz- oder Eisenstruktur bis hin zur modernen Aluminiumkonstruktion

Als die menschliche Zivilisation noch vorwiegend aus Nomaden bestand, war es überlebenswichtig, schnell und überall Schutz für die Nacht zu finden. So haben unsere Vorfahren aus leicht zu transportierendem Holz und Leder das geschaffen, was den noch heute von Wüstennomaden oder Indianerstämmen verwendeten Zelten stark ähnelt. Durch den Lauf der Jahrhunderte hatten auch Armeen diesen Bedarf an tragbaren Unterkünften. Sie verwandelten das bis dahin übliche Zelt in etwas, das wir bereits einen "Pavillon" nennen könnten, also ein Zelt mit vertikalen Wänden. Diese waren zum Schutz im Militärlager unerlässlich und die Plane konnte gefärbt und mit Feldzeichen versehen werden. Wird der Mensch sesshaft, so verwandelt sich der temporäre Unterstand in eine dauerhafte Behausung und wird nicht selten zu einem Ort spiritueller Bedeutung. In den naturalistischen Religionen des Ostens ist das Zelt der Treffpunkt zwischen Mensch und Kosmos, der sich in der üppigen Natur manifestiert.

Die Entwicklung vom Zelt zum Pavillon

In ähnlicher Weise haben auch Architekten mit diesem Gebilde Mensch und Natur verbunden, in diesem Fall zwischen Haus und Garten. Besonders wurde dies zu Beginn des 20. Jahrhunderts deutlich. Der Pavillon wurde zu einem Ort mit Ausblick, an dem sich angenehme Momente im Einklang mit der Natur verbringen lassen. Im 21. Jahrhundert revolutionierten neue Materialien wie Kunststoffe und Aluminium die bis dahin nur begrenzt verfügbar und kostbarer als Gold waren, das Konzept des Pavillons für immer. 1990 erfand das italienische Unternehmen Giulio Barbieri S.r.l. den Pavillon neu, indem es die althergebrachten Funktionen in einer einzigen Struktur aus Aluminium- und PVC-Bahnen vereinte, und es sich so für den temporären als auch den permanenten Gebrauch eignete. Das praktische Montagesystem und die hohe Widerstandsfähigkeit der Materialien ermöglichten völlig neue Anwendungen der Zelte, wie z. B. für Events, Feierlichkeiten und Vermietung, und schuf damit ganze neue Märkte. 2018 markierte dann einen weiteren evolutionären Schritt in der Produktgeschichte, der uns immer begleitet hatte. Die primitive Gestalt, die zunächst durch den Ersatz von Holz durch Aluminium und Gewebe durch PVC-Planen beabsichtigt war, wurde neu durchdacht, die wahre Natur dieser neuen Materialien untersucht und die Urform herausgearbeitet: der Würfel. Davon leitet sich auch der Name QZEBO ab, der diesem neuen Pavillon gegeben wurde. Die Kuppel ist flach, fast unsichtbar, und das Gewebe verschwindet elegant in Profilen der Struktur, die dank moderner Extrusionsanlagen hergestellt werden. Das Endergebnis ist eine neue, extrem klare und einfache Form, die ihren Platz in der Geschichte des modernen Outdoor-Möbeldesigns verdient.

Aluminium-Pavillon mit Glaswänden

Verweise
Qzebo
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